1951

Am 11. Februar Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe und der Dorfgenossenschaft, angeschlossen waren die Orte Gügleben, Elleben, Osthausen, Wülfershausen und Elxleben als Bäuerliche Handelsgenossenschaft.

Die Ernte war mittelmäßig, das Wetter unterschiedlich.

1950

Der Fünfjahrplan wird zum Gesetz erhoben. Gesetz für Mutter und Kind Gesetz der Arbeit

1. Deutschlandtreffen der Jugend

Die Stückzahlveranlagung wird abgeschafft und die Ablieferung auf ha und dt. festgelegt.

2 Verkäuferinnen vom Konsum verschwanden wegen Unstimmigkeiten, angeblich nach dem Westen.

Der Schenkwirt Guido Wolf von 1933 baute sich ein Wohnhaus an der Stadtilmer Straße.

Im Juli wurde der Bauer Rolf Gelmroth, Nr. 51/52, mit seiner Mutter in Untersuchungshaft genommen, angeblich wegen Sabotage. Die Mutter beging Selbstmord im Gefängnis. Der richtige Grund: Rolf Gelmroth hatte sein Abliefersoll nicht geschafft. Er hatte im Frühjahr Mist auf den Schafberg gefahren, Klumpen, nicht geregnet, wenig Kartoffeln geerntet, für die fehlenden am Soll wurden ihm 3 Kühe als Ersatzlieferung herausgeholt, dann fehlendes Milchsoll, kein Schwein zum Schlachten, selber Butter gemacht, eigene Frau angezeigt. Außerdem führten alte Differenzen vom Vater her mit dem jetzigen Bürgermeister Karl Kreyßler zu diesem Dilemma. Ein Pächter wurde eingesetzt.

Dr. med. Sprenger (1931) verzog und Dr. Koch, Stadtilm, richtete hier Sprechstunden ein. Auch Dentist Lerch übernahm seine Praxis wieder.

15. Oktober Volkswahl, wobei auch eine neue Gemeindevertretung aufgestellt wurde.

Die Leichenhalle war im Rohbau fertig, sie war von den Abdeckungssteinen des Telefonkabels gebaut worden.

Die Raiffeisenkasse wurde umbenannt in Dorfgenossenschaft.

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